24. März 2026
Zwischen Wahl und Neustart
Am Montag, 23. März, war Treffen der Listenführer im Rathaus.
Das klingt erst einmal nicht besonders aufregend. Ein Termin nach der Wahl, ein paar organisatorische Punkte, bekannte und ein paar neue Gesichter. Und trotzdem sind genau solche Abende politisch interessant.
Denn nach außen ist die Wahl vorbei. Die Plakate sind weg, die Wahlstände abgebaut, in der Stadt wird es wieder ruhiger. Innen drin beginnt die eigentliche Arbeit aber gerade erst.
Im Moment leben wir in einer besonderen Zwischenzeit. Die alte Stadtverordnetenversammlung ist noch bis zum 31. März im Amt. Gleichzeitig ist natürlich längst klar, dass die Wahl gelaufen ist und dass die neue politische Lage schon da ist. Formal läuft also noch das Alte, politisch denken alle schon in die neue Richtung.
Genau deshalb ist so ein Treffen mehr als eine Pflichtveranstaltung. Man lernt sich nach der Wahl noch einmal anders kennen. Es wird gesprochen, zugehört, eingeschätzt. Wer will wie arbeiten? Wo gibt es Gesprächsbereitschaft? Und wie stellt man sich selbst für die nächsten fünf Jahre auf?
Auch für uns als Bad Sodener Bürger gehört das dazu. Nach einer Wahl muss man sich sortieren. Wie wollen wir arbeiten? Was ist uns wichtig? Wo setzen wir unsere Schwerpunkte? Das klärt man nicht erst in der ersten offiziellen Sitzung, sondern schon in diesen Tagen davor.
Solche Termine zeigen übrigens auch etwas anderes: Kommunalpolitik besteht nicht nur aus großen Reden und Abstimmungen. Oft beginnt sie in eher unspektakulären Gesprächen. Gerade dort merkt man, wer zuhört, wer mitdenkt und wer wirklich etwas für die Stadt bewegen will.
Der nächste wichtige Punkt ist dann die konstituierende Sitzung nach dem 1. April. Dort beginnt die neue Wahlperiode auch sichtbar für alle.
Und das ist vielleicht der eigentliche Punkt: Politik sollte nicht nur in Fraktionsrunden und Sitzungsunterlagen stattfinden. Sie gehört auch in die Öffentlichkeit. Deshalb wollen wir mit solchen Beiträgen ein Stück transparenter machen, wie politische Arbeit in Bad Soden tatsächlich läuft.
Zur konstituierenden Sitzung können übrigens auch Bürgerinnen und Bürger kommen. Vielleicht ist das ja ein guter Moment, einfach einmal vorbeizuschauen. Ganz gleich, welcher Partei oder Wählergemeinschaft man nähersteht: Am Ende geht es um unsere Stadt Bad Soden.
Wir sind die Bad Sodener Bürger (BSB)
Wir sind Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich zusammengeschlossen haben, um in Bad Soden etwas zu bewegen – jenseits der großen Politik.
Mit diesen Beiträgen wollen wir Kommunalpolitik verständlicher und transparenter machen.
Denn auch wenn man sich nicht selbst einbringt, wird trotzdem entschieden.
Sprechen Sie uns gerne an – bei Fragen, Hinweisen oder wenn Sie mit uns ins Gespräch kommen möchten.