4. Februar 2026
Klima- und Umweltschutzpreis mit Leben füllen: BSB fordern mehr Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
Der Klima- und Umweltschutzpreis der Stadt Bad Soden soll künftig deutlich stärker bei Kindern, Jugendlichen und jungen Engagierten ankommen. Die Bad Sodener Bürger (BSB) haben hierzu einen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht.
„Der Umweltpreis geht ursprünglich auf eine Initiative der Bad Sodener Bürger zurück und wurde vor wenigen Jahren eingeführt. Bislang ist er wenig bekannt. Umso wichtiger ist es uns, dass dieses Instrument nun endlich auch sichtbar wird und bei den Menschen in unserer Stadt ankommt", erklärt Sandra Hartmann, stellvertretende Vorsitzende der Bad Sodener Bürger.
Der Antrag sieht vor, gezielt Kita- und Schulleitungen, Umwelt-AGs, Jugendgruppen, Vereine und Initiativen zu informieren, das Kinderparlament einzubinden sowie städtische Kommunikationskanäle und altersgerechte Materialien stärker zu nutzen. Ziel ist es, mehr Projekte zu ermöglichen und das Engagement junger Menschen sichtbar zu würdigen.
Dabei sollen ausdrücklich auch alltagsnahe und kreative Ideen gefördert werden. Ein Beispiel könnte ein Schulprojekt sein, bei dem Kinder motiviert werden, möglichst häufig zu Fuß zur Schule zu gehen – als positiver Anreiz gegen sogenannte „Elterntaxis" und die tägliche Pkw-Verstopfung vor den Schulen.
Christian Gutbier, Spitzenkandidat der BSB: „Wir haben diesen Preis bewusst einführen lassen, um Engagement zu fördern – nicht, damit er ein stilles Schattendasein führt. Wenn Kinder und Jugendliche erleben, dass ihre Ideen ernst genommen und ausgezeichnet werden, stärkt das Verantwortung, Beteiligung und Identifikation mit unserer Stadt."